Konzert im Bollwerk
28. Januar 2012 um 15:57 Uhr - Kommentar posten
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Danke an alle die zu Achim Tangs Abschluss – und meinem Begruessungskonzert ins Bollwerk gekommen sind!Ein toller Empfang -
28. Januar 2012 um 15:57 Uhr - Kommentar posten
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Danke an alle die zu Achim Tangs Abschluss – und meinem Begruessungskonzert ins Bollwerk gekommen sind!Ein toller Empfang -
25. Januar 2012 um 23:52 Uhr - Kommentar posten
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Ich bin kein Blogger…muss ich ja nach Statistiken auch gar nicht sein…ich habe mal (irgendwo) gelesen dass weitaus mehr Maenner als Frauen bloggen und halte mich daran.Sogar als Kind und Teenager habe ich mehrmals unerfolreich versucht Tagebuecher zu fuehren – es dauerte nie laenger als ein paar Wochen, es gab einfach Besseres zu tun, so schien es.
Aber die letzten 2 Tage verdienen einen Eintrag – ich bin gestern morgen nach einer langen Reise von NY hier in Moers angekommen um mein “Improviser in Residence” Programm anzutreten.Nach dem ersten Schock nicht mehr in einem englischsprachigen Raum, geschweige denn in NY zu sein, fange ich jetzt an mich hier einzufinden.
Heute gab es eine Pressekonferenz wo ich mehrere nette Menschen kennengelernt habe. Besonders hat es mich gefreut mich mit Achim Tang (den ich hier abloese) auszutauschen, er scheint wirklich ein engagiertes und volles Programm aufgestellt zu haben.Einiges davon werde ich gerne uebernehmen und versuchen weiterzufuehren.
Morgen abend spielen wir dann zusammen im Bollwerk in Moers, als erstes Set eines Doppelkonzertes, sozusagen sein Abschied- und mein Einweihungskonzert.Der zweite Set wird von Achim Tangs Gruppe Nanoschlaf gespielt.Wir fangen um 20 Uhr an, Einlass ist um 19.30 Uhr.
http://www.bollwerk107.de/index.php?id=28
Bis dann?
5. Januar 2012 um 16:00 Uhr - Kommentar posten
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Es ist kaum zu glauben, dass das Jahr schon vorbei ist! In der Kleinen Allee fallen die Blätter von den Kastanien, im Garten der „Improviser Residenz“ verbuddeln die Eichhörnchen emsig ihre Wintervorräte und beim Kodi am Neumarkt werden Weihnachtsmänner aus Schokolade verkauft. Es ist kaum zu glauben, aber meine Zeit in Moers geht zu Ende. Gerade erst haben wir im Café Mondrian unser Einstandskonzert gespielt, alles war aufregend und neu und ich war voller Pläne und Ideen. Inzwischen ist das „Mondi“ so was wie meine Stammkneipe geworden, ich sitze auf der Terrasse in der Sonne und versuche, eine Bilanz zu ziehen.
Binsenweisheiten und Sprichwörter: es war ein tolles Jahr für mich! Stadtmusiker in Moers zu sein ist eine spannende und erfüllende Aufgabe. Die Möglichkeit, hier mit Unterstützung und reger Beteiligung der Menschen aus der Stadt Projekte zu initiieren und durchzuführen hat mich inspiriert und bereichert – und ich habe viel dabei gelernt. Besondere Höhepunkte? Wo soll ich anfangen? Zuerst fällt mir das Konzert „One Residence Four Improvisers“ ein, zu dem ich alle meine Vorgänger im September ins Bollwerk 107 eingeladen hatte. Mit dem „Improviser in Residence“ gibt es in Moers seit 2008 ein deutschlandweit einzigartiges Stipendium für improvisierende Musiker. Das Programm wird zur Gänze aus Mitteln der Kunststiftung NRW finanziert. Schon gleich zu Beginn meiner Zeit hier habe ich erlebt, wie stark der „Improviser“ mittlerweile in das kulturelle Leben der Stadt integriert ist: viele Menschen kamen auf mich zu, waren neugierig und fragten nach meinen Plänen und Vorhaben. So habe ich mich von Anfang an eingeladen gefühlt und ein grosses Interesse an meiner Arbeit wahrgenommen. Mit der gemeinsamen Performance aller vier Musiker, die bisher im Rahmen des Programms für jeweils ein Jahr in Moers gelebt und gearbeitet haben, konnten wir die Bedeutung des Stipendiums einmal mehr unterstreichen. Und unser auf dem Konzert geäusserte Wunsch ist in Erfüllung gegangen: auch 2012 wird ein „Improviser“ in Moers residieren.
Ein weites Highlight war (und ist!) für mich das „nimm Musiklabor“, welches ich in Zusammenarbeit mit der Moerser Musikschule im Frühjahr ins Leben gerufen habe und in dem wir noch immer zusammen arbeiten. In diesem Projekt waren interessierte Moerserinnen und Moerser eingeladen, sich in wöchentlichen Proben aktiv mit experimenteller Musik auseinander zu setzen und so ein besseres Verständnis für diese Form aktuellen Musikschaffens zu entwickeln. Zu meiner grossen Freude ist hier ein lebendiges Ensemble entstanden, in dem sich Menschen mit unterschiedlichsten musikalischen Vorlieben und Erfahrungen mit bemerkenswerter Offenheit eine gemeinsame musikalische Sprache erarbeitet haben. Die Teilnehmer sind zwischen 11 und 61 Jahren alt: eine solche, Generationen übergreifende Zusammenarbeit habe ich in meiner langen Praxis nur sehr selten erlebt.
Dass das internationale „moers festival“ für jeden hier arbeitenden Musiker von grosser Bedeutung ist muss nicht extra erwähnt werden. So bildete selbstverständlich der Auftritt im Hauptprogramm des Festivals einen weiteren Höhepunkt meiner Residenz. Und damit nicht genug: neben dem Konzert mit der Band „tørn“ am Pfingstsonntag, für die ich eigens zu diesem Anlass ein neues Programm geschrieben hatte, wurde ich ein zweites Mal auf die grosse Bühne im Festivalzelt eingeladen. Im Rahmen der 2011 erstmalig realisierten Veranstaltung „Open House“ konnte ich mit verschiedenen Ensembles aus Moers in diesem grossartigen Rahmen auftreten. Nicht nur das oben erwähnte „Musiklabor“ kam dabei zum Zuge, auch die tolle Big Band der Anne Frank Gesamtschule war dabei und spielte eine weitgehend von den Schülerinnen und Schülern selbst gestaltete Komposition. Last but not least habe ich zusammen mit dem grossartigen jungen Pianisten Jakob Sommer zusammen improvisiert. Das „Open House“ wird, wie ich hoffe, auch im kommenden Jahr wieder viele Menschen aus Moers und Umgebung ins Festivalzelt locken und einmal mehr beweisen, wie viel kreatives Potential die Kulturstadt am Niederrhein beherbergt.
Fast nahtlos an das „Open House“ schloss sich die Projektwoche „moving moers“ an, eine Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro der Stadt Moers, dem Netzwerk Improvisierte Musik Moers und dem Jungen Schlosstheater. Die Performance im öffentlichen Raum am Ende der Projektwoche, an der ich mit einer Gruppe von Jugendlichen aus der Justus von Liebig Schule teilnehmen konnte, gehört für mich ebenso zu den Höhepunkten des Jahres, wie die schönen „Orchester“ Workshops mit den Kindern der Adolf Reichwein Grundschule oder die Zusammenarbeit mit der Dorsterfeld Schule im Rahmen des Programms „Jedem Kind ein Instrument“.
Und dann natürlich die Kooperation mit dem Schlosstheater! Mit der gemeinsamen Produktion „Hin und Weg“ ist ein wunderbarer Abend entstanden, der mir sehr am Herzen liegt und den wir hoffentlich noch oft spielen dürfen. Was dieses kleine Theater mit seinem grossartigen Ensemble, den engagierten Technikern und der ganzen Crew unter der Leitung von Ulrich Greb Jahr für Jahr auf die Beine stellt ist wirklich erstaunlich. Die Zeit der Proben für „Hin und Weg“, das intensive zusammen leben mit den Schauspielern und dem ganzen Theater gehört für mich unbedingt zu den Höhepunkten des Jahres.
Dann gab es manchmal auch ganz freie Tage, an denen ich Moers und Umgebung entdecken konnte. Ich denke an Ausflüge mit meinem von der Moerser Künstlerin Wilma Specht gestalteten Dienstfahrrad, zum Silbersee, oder nach Orsoy zum Rhein. An Wanderungen weiter stromabwärts in den Wiesen bei Rheinberg, an einen Spaziergang auf der Halde Nordeutschland oder einen Besuch in der Ziegelheide bei Kempen. So am Rande des Ruhrgebietes gelegen hat Moers auch landschaftlich viel zu bieten.
Und die Konzerte in der Reihe „Szene Moers“, und die schönen, ganz ruhigen musikalischen Treffen mit den Kirchenmusikern Sandra und Boris Berns in der Kirche St. Josef, die Sessions in der „Röhre“, die Poerty Slams im Bollwerk, das Zusammentreffen mit den bildenden Künstlern in unserem „Moerser Salon“ und alles andere, was ich hier nun nicht mehr aufzählen kann: es war ein schönes und erfülltes Jahr hier in Moers. Vielen Dank dafür.
November 2011, Achim Tang
25. September 2011 um 22:08 Uhr - Kommentar posten
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und ein herrlicher, sonniger tag noch dazu. wir fahren mit den rädern am rhein entlang und geniessen etwas freie zeit. im hinterkopf komponiere ich dabei die letzten details für die theatermusik zu “hin & weg”. eigentlich bin ich schon durch mit den songs, aber wie immer kommen jetzt beim aufschreiben noch kleinigkeiten ins spiel, die sich mächtig aufblasen und mir keine ruhe lassen wollen. klar, es ist ja auch erfahrungsgemäss dieser letzte schliff, der noch einmal viel verändert und verbessert, manche ungereimtheiten waren mir bis jetzt noch nicht aufgefallen. “le jour ou la pluie viendra”, wieviel kicks verträgt die melodie im letzten chorus? klingt das besser am rhodes oder am piano. alles das wird mich wohl beschäftigen bis dann die premiere dann plötzlich da ist (und voraussichtlich auch noch darüber hinaus), ebenso wie die frage:
wie wichtig ist das am ende für den erfolg des stückes?
für die kraft der musik?
für mich?
15. September 2011 um 21:06 Uhr - Kommentar posten
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am heimweg, erst nebel – dann sonne. die temperaturen steigen, allerdings nicht mehr wesentlich: es bleibt kühl. bin mit schwerem gepäck unterwegs, vielfarbige eindrücke von einer langen, weiten reise, tief in vormals bekanntes land. trotz allem hat es sich gelohnt, genau hinzuschauen (das lohnt sich eigentlich immer, oder?). enttäuschung ist die befreiung von einer täuschung.
jetzt bin ich wieder ganz da, morgen beginnen die theaterproben und am sonntag dann unser konzert im bollwerk: grosse sache! freue mich auf vollkommen unberechenbare musik und einen tag mit den moerser residenten (ein bandname, der sich nicht zu waschen braucht).
metaphern, floskeln, leere worte?
nein! es will jetzt schneller gehen an dieser stelle.
aber ob das jemanden interessiert?
10. September 2011 um 12:15 Uhr - Kommentar posten
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es herbstelt – die saison startet voll durch. mein herz schlägt zu schnell und ich muss manchmal die luft anhalten. was ist das, was uns so eilen lässt? sind wir auf der flucht vor der zeit, vor dem stillstand, vor dem tod? ich bereite “HIN & WEG” vor und tauche tief in songs und geschichten ein…
nebenbei bröckelt das system, welches die welt zu stützen vorgibt gewaltig. das bleibt natürlich nicht ohne spuren. montag fahre ich für ein paar tage nach wien.
music is the question
3. August 2011 um 15:16 Uhr - Kommentar posten
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Die Zeit steht still, langsam und entspannt fliesst sie dahin, soto voce. So sitze ich im Kaffehaus und geniesse das Leben. Der Tag muss kein Ergebnis ergeben, es reicht, das die Sonne scheint, das es regnet – und oder manchmal beides zugleich. Nach einigen Tagen der Umstellung gewöhne ich mich wieder an das langsamere Tempo und finde Zeit für viele Dinge, die sonst oft im Alltag untergehen. Ich beginne wieder zu lesen: zum Beispiel den inspirierenden Text von Cornelius Cardew „Towards an Ethic of Improvisation“. Obwohl ich schon öfter darin geblättert habe, bietet das intensive Studium dieses Aufsatzes immer wieder neue Einsichten in die Materie der improvisierten Musik. Und er scheint mir brandaktuell, obwohl bereits Ende der 1960er Jahre veröffentlicht. Die Betonung des musikalischen Inhaltes, die klare Argumentation, warum es nötig war (und ist!) nach neuen Klängen im Kanon der musikalischen Materialien zu suchen ist einleuchtend und regt dazu an, eigene Gedanken zu dem Thema zu entwickeln.
Und dann ein paar Tage raus aus der Stadt, Tapetenwechsel, runterkommen, die Orientierung wiederfinden, den Kurs überprüfen. Und dann wieder musizieren!! Nicht nur üben, technisch und motorisch das Niveau halten, sondern an Ideen und Sounds arbeiten, neue Dinge ausprobieren. Einem plötzlichen Impuls folgend spiele ich wieder auf meinem alten Fender Bass, das macht Spass und eröffnet wieder eine andere Perspektive auf die Basswelt. Ich freue mich sehr darauf, diese Arbeit in den nächsten Wochen zu intensivieren. Und darauf, das am 18.9. alle bisherigen Moerser Improviser in die Residenz Stadt zu einem Konzert zusammenkommen!
Zunächst bin ich aber noch eine Woche in Österreich, auf einem Jazz Workshop im Waldviertel. Dort treffe ich meine alten Freunde wieder : Franz Hautzinger, Herbert Pirker, Martin Reiter, Max Nagl und all die anderen. Ab dem 16.8. dann wieder in Moers.
schöner Sommer!
10. Juli 2011 um 15:18 Uhr - Kommentar posten
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Platz für etwas neues – manchmal dauert es seine Zeit. Das gewaltige crescendo, welches sich in meiner Arbeit auf das moers festival zu bewegt hat, um sich dort zu entladen, hat ein grosses Loch hinterlassen. Erst langsam tauche ich wieder auf und finde Raum, mich neu zu sortieren und wieder Pläne zu schmieden. Und auch hier wieder in Erscheinung zu treten. Tatsächlich konnte ich in den letzten Wochen kaum Inspiration und Musse finden, Musik zu machen. Mein Bass war mir auf einmal ganz fremd geworden, hatte seinen grossen Klang verloren und liess sich kaum noch spielen. Und dann standen andere Projekte an: für moving moers habe ich an der Justus von Liebig Schule mit eine Band aus 14 Jugendlichen gearbeitet (schön!), weitere Workshops folgen und bis zu den Ferien steht noch immer einiges ins Haus. Manchmal hat es sich beinahe wie „arbeiten gehen“ angefühlt. Aber nun gewinnt die Musik langsam aber sicher ihren Platz in meinem Leben zurück. Noch muss ich vorsichtig und sensibel mit der Situation umgehen, die Übungsroutine greift nicht mehr und vieles will ganz neu gelernt und betrachtet werden. Gut so, das macht Entwicklung möglich. Und so bewege ich mich langsam auf die Sommerzeit zu, die etwas Ruhe verspricht und Zeit zu spielen, Zeit zu entdecken, da zu sein, oder auch woanders.
Nichts zu tun.
Alles.
8. Juni 2011 um 00:23 Uhr - 2 Kommentare
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Nacht, Gewitter, bin hundemüde, kann aber nicht schlafen. War wohl ein bisschen zu viel heute, langer Tag, Moers – Köln – Moers, und keine Zeit die vielen Erlebnisse zu verdauen. Schwierige Situation in meiner Dienstagsgruppe in Köln Mülheim, habe es heute mal wieder gar nicht geschafft, die kids zu erreichen. War zu verbissen und hatte nicht die richtigen Ideen, wollte zu direkt auf ein vermeintliches Ziel los und blieb mit dem Kopf in der Mauer stecken. Der eigentliche Sinn dieser Arbeit mit den SchülerInnen besteht doch gar nicht in dem Fertigstellen eines Musikstückes für irgendein Konzert, sondern in der freundschaftlichen Begegnung mit den jungen Leuten. Warum kann ich mich im entscheidenden Moment so oft nicht daran erinnern? Ich fürchte, ich verliere sie, das ist ein bisschen traurig.
Dann zurück in Moers, TØRN ist da, unsere erste Probe. Die Band macht richtig Spass und die Stücke klingen gut, das werden schöne Stunden, schöne Tage. Auch hier steht das Erarbeiten unserer Musik, das Finden der passenden Formen und Farben, das Entdecken von Inhalt und Gestalt im Vordergrund vor dem „Ergebnis“, dem Konzert am Sonntag. Die Musik wird in den Tagen unserer Zusammenarbeit lebendig, sie wächst langsam und nimmt zu; im Zelt verklingt sie dann und wir zu einem Stück Geschichte. Dann ist sie zu Ende und macht Platz für etwas neues.
Aber heute will ich daran noch nicht denken.
2. Juni 2011 um 19:58 Uhr - Kommentar posten
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Heute in Frankreich, mit Thierry Crommen auf einem kleinen Festival in St. Aignan, in der Nähe von Tours. Herrliches Wetter und südliche Lebensart, das ganze Dorf ist auf den Beinen um zusammen zu essen, zu trinken und zu feiern. Bin etwas müde nach der langen Reise, aber dennoch stelle ich mal wieder fest: der Musikerberuf ist wunderbar und das Reisen macht Spass!
In Gedanken aber gleichzeitig in Moers. Die Musik für das Festival Konzert geht mir durch den Kopf, ich freue mich ausserordentlich auf „meine“ Band, auf die Proben und die Arbeit an unserer Musik. Gleichzeitig gewinnt auch der Pfingstmontag als vierter Tag für mich immer mehr an Bedeutung: die „open house“ Veranstaltung am Nachmittag wird sehr spannend! Es werden viele inspirierte und engagierte Menschen auftreten und gemeinsam musizieren und ich bin begeistert von der kreativen Energie und der Spielfreude, die in den Vorbereitungen bei den Teilnehmern zu spüren ist. Schön das die Moerser auf diese Art das Festival für sich erobern können.
Jetzt trotz aller Müdigkeit noch ein paar Takte Bass spielen – und den Abend geniessen!